14.03.2010 | A A A

Gemeinde übt scharfe Kritik an KFJ Regisseur

Das KFJ Musicals ist seit 4.6. bereits Geschichte, eine anderer ist aber die Verbalattacke von Regisseur Gerhard Ernst, die die Gemeinde jetzt als menschenverachtend zurückwies. 
„Oberwaltersdorf sei das Tschernobyl der Thermenregion“, so die Aussage von Regisseur Gerhard Ernst in einer großen österreichischen Tageszeitung, nach der Absage des Musicals KFJ und an der am 10.6. Bgm. Helmut Wodtawa in einer Pressekonferenz scharfe Kritik übte.

„Die Ursache für die Absage waren Probleme finanzieller Natur, für die die Gemeinde nicht zuständig war. Dennoch ist es bedauerlich, dass dieses ehrgeizige Projekt nicht zur Aufführung kam. Auch das es nach dem Scheitern eines solchen Projektes nahezu zwangsläufig zu gegenseitigen Schuldzuweisungen beider Seiten kommt ist nur normal“, so Bgm. Helmut Wodtawa.

„Nicht zu akzeptieren ist es jedoch, wenn ein Mitglied des Ensembles, in diesem Fall der Regisseur Gerhard Ernst, in einem verbalen Rundumschlag quasi die gesamte Gegend, im speziellen aber den Ort Oberwaltersdorf verteufelt“, den Wodtawa aus dem Zusammenhang gerissen sieht.

„Wichtig war ihm dabei offenbar der Signalwert, die Bedeutung, ja die Ungeheuerlichkeit dessen, was er da, im Bestreben sich zu profilieren, von sich gab schien ihm bedauerlicherweise gleichgültig zu sein“, zeigt sich der Bürgermeister, ob des Vergleiches mit einer menschlichen Katastrophe, bei der tausende Menschen, darunter besonders viele Kinder an radioaktiver Verseuchung gestorben sind und bis heute noch sterben, betroffen und bezeichnet diesen abschließend als nicht nur geschmacklos sondern menschenverachtend.

Einen finanziellen Schaden für die Bettfedernfabrik gibt es laut GF Christian Trubacek nicht, da die Ausfallskosten durch die zweckgebundene Gemeindeförderung für Kulturvereine von € 25.000,- gedeckt sind.